Multimodal-Filter: Welche Suchvorgänge in das neue Reporting einfließen
Berücksichtigt werden nun neuierdings auch Suchvorgänge über:
Bild-Uploads in der Google-Suche
Google Lens
„Search this image" in Chrome
Circle to Search auf Android
Sobald darüber nun Impressionen oder Klicks entstehen, lassen sie sich im neuen Multimodal-Filter auswerten. Für SEOs wird damit endlich messbar, welche Inhalte über visuelle Suchen performen und bei welchen Seiten sich weitere Optimierungen lohnen.
Wo der neue Multimodal-Filter zu finden ist
Der Filter steckt im Performance-Bericht der Search Console. Dort lässt sich jetzt unter Search type > Web > Multimodal nach multimodalen Suchvorgängen filtern.
Die Daten stehen sowohl für die herkömmlichen Search Results als auch für den Bericht zu den Generative AI Features bereit. Zur Einordnung: Erst Anfang September hatte Google die AI Performance Reports weltweit verfügbar gemacht, über die sich die Sichtbarkeit von Inhalten in AI Overviews, AI Mode und weiteren generativen Suchfunktionen analysieren lässt.
Über „Export" lassen sich die Werte zusätzlich herunterladen und in anderen Tools weiter analysieren.
Neue Daten für Websites mit vielen visuellen Inhalten
Spannend ist das neue Reporting vor allem für Shops, Publisher und alle Websites mit vielen visuellen Inhalten. Der Filter zeigt, welche Seiten über multimodale Suchen Impressionen und Klicks erzielen. Damit lässt sich deutlich besser bewerten, welchen Beitrag visuelle Suchwege zu organischer Sichtbarkeit und Traffic leisten.
Der Haken: keine Suchanfragen
Ganz ohne Einschränkungen kommt das neue Reporting allerdings nicht aus. Für multimodale Suchen stellt Google keine Query-Dimension bereit. Das ist naheliegend, denn bei Google Lens, Screenshots oder Bild-Uploads existiert häufig gar kein klassischer Text-Suchbegriff.
In der Praxis heißt das: SEOs sehen, welche Seiten über die visuelle Suche Impressionen und Klicks erhalten. Welches Bild oder welcher visuelle Suchimpuls dahinterstand, bleibt offen.
Erstes Fazit
Für Bild-SEO ist das trotzdem ein großer Schritt. Visuelle Inhalte lassen sich nun besser mit ihrer tatsächlichen Search Performance verknüpfen.
Hinzu kommt: Google stellt die multimodalen Daten auch für Platform Properties wie YouTube, Instagram und TikTok bereit. Die Platform Properties wurden erst im August weltweit ausgerollt. Damit können SEOs bereits nachvollziehen, wie Social-Media-Beiträge und Videos in der Google-Suche, in Discover und Google News performen. Mit den Multimodaldaten kommt nun eine weitere Analyseebene für visuelle Suchwege dazu.


