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Veröffentlicht am 2. Oktober 2026Nicolas Sacotte

Google Search Console: Neuer Multimodal-Filter zeigt Daten zur visuellen Suche

Die Google-Suche wird immer visueller. Nutzer suchen längst nicht mehr nur mit Wörtern, sondern auch mit Fotos, Screenshots oder direkt über die Smartphone-Kamera. Google hat diese Entwicklung in diesem Jahr weiter vorangetrieben und unter anderem Bilder, Videos und Chrome Tabs in die KI-Suche integriert. Das Problem bisher: Wie viel Reichweite und Traffic über solche multimodalen Suchvorgänge entstehen, ließ sich in der Search Console kaum separat auswerten. Das ändert sich jetzt. Google führt eine neue Berichtsfunktion für die multimodale Websuche ein und hat den weltweiten Rollout auch auf LinkedIn angekündigt.

Multimodal-Filter: Welche Suchvorgänge in das neue Reporting einfließen

Berücksichtigt werden nun neuierdings auch Suchvorgänge über:

  • Bild-Uploads in der Google-Suche

  • Google Lens

  • „Search this image" in Chrome

  • Circle to Search auf Android

Sobald darüber nun Impressionen oder Klicks entstehen, lassen sie sich im neuen Multimodal-Filter auswerten. Für SEOs wird damit endlich messbar, welche Inhalte über visuelle Suchen performen und bei welchen Seiten sich weitere Optimierungen lohnen.

Wo der neue Multimodal-Filter zu finden ist

Der Filter steckt im Performance-Bericht der Search Console. Dort lässt sich jetzt unter Search type > Web > Multimodal nach multimodalen Suchvorgängen filtern.

Die Daten stehen sowohl für die herkömmlichen Search Results als auch für den Bericht zu den Generative AI Features bereit. Zur Einordnung: Erst Anfang September hatte Google die AI Performance Reports weltweit verfügbar gemacht, über die sich die Sichtbarkeit von Inhalten in AI Overviews, AI Mode und weiteren generativen Suchfunktionen analysieren lässt.

Über „Export" lassen sich die Werte zusätzlich herunterladen und in anderen Tools weiter analysieren.

Neue Daten für Websites mit vielen visuellen Inhalten

Spannend ist das neue Reporting vor allem für Shops, Publisher und alle Websites mit vielen visuellen Inhalten. Der Filter zeigt, welche Seiten über multimodale Suchen Impressionen und Klicks erzielen. Damit lässt sich deutlich besser bewerten, welchen Beitrag visuelle Suchwege zu organischer Sichtbarkeit und Traffic leisten.

Der Haken: keine Suchanfragen

Ganz ohne Einschränkungen kommt das neue Reporting allerdings nicht aus. Für multimodale Suchen stellt Google keine Query-Dimension bereit. Das ist naheliegend, denn bei Google Lens, Screenshots oder Bild-Uploads existiert häufig gar kein klassischer Text-Suchbegriff.

In der Praxis heißt das: SEOs sehen, welche Seiten über die visuelle Suche Impressionen und Klicks erhalten. Welches Bild oder welcher visuelle Suchimpuls dahinterstand, bleibt offen.

Erstes Fazit

Für Bild-SEO ist das trotzdem ein großer Schritt. Visuelle Inhalte lassen sich nun besser mit ihrer tatsächlichen Search Performance verknüpfen.

Hinzu kommt: Google stellt die multimodalen Daten auch für Platform Properties wie YouTube, Instagram und TikTok bereit. Die Platform Properties wurden erst im August weltweit ausgerollt. Damit können SEOs bereits nachvollziehen, wie Social-Media-Beiträge und Videos in der Google-Suche, in Discover und Google News performen. Mit den Multimodaldaten kommt nun eine weitere Analyseebene für visuelle Suchwege dazu.

Nicolas Sacotte, Gründer von Tasketeer

Über den Autor

Nicolas Sacotte

Gründer von Tasketeer

Nicolas Sacotte ist Gründer von Tasketeer und beschäftigt sich seit 1998 mit Suchmaschinenoptimierung. Angefangen hat er während seines BWL-Studiums mit dem Aufbau und der Optimierung eigener Websites. Seit 2012 führt er die SEO- und Content-Marketing-Agentur ContentKing.de und berät Unternehmen im DACH-Raum, darunter TARGOBANK, comdirect, Interhyp, O2, SIXT, BURDA und sevDesk.

Tasketeer ist aus dieser Agenturpraxis entstanden: SEO scheitert selten an fehlenden Analysen, sondern daran, dass aus Erkenntnissen keine Aufgaben mit Verantwortlichen und Deadlines werden.

Neben der Kundenarbeit baut und betreibt Nicolas eigene Plattformen, unter anderem visicheck.ai, womosuche.de, Zoom.Reviews und motorrad.news. Dort setzt er selbst um, worüber er schreibt. Sein Schwerpunkt liegt heute auf GEO (Generative Engine Optimization): wie Inhalte in ChatGPT, Perplexity und Googles KI-Antworten sichtbar werden, wie sich KI-Crawler gezielt steuern lassen und was strukturierte Daten und Grounding Pages dazu beitragen.

Sein Wissen gibt er in Workshops, als Speaker und Autor der CAMPIXX und in Fachartikeln auf contentking.de weiter. Auch das SEO- und GEO-Training in Tasketeer hat er entwickelt.

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